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Aktive Vaterschaft unterstützen

Wir treten dafür ein, dass sich nicht mehr vorrangig die Lebenswirklichkeit von Männern - insbesondere von Vätern - den betrieblichen Erfordernissen anpassen müssen, sondern dass die Bedürfnisse beider Geschlechter, von Jungen und Alten, Familien und Singles, in ihren je unterschiedlichen Lebenslagen, zum Ausgangspunkt betrieblicher Organisation und gesellschaftspolitischem Handelns werden.

Daraus leiten wir konkrete Forderungen ab:

Flexible Arbeitszeiten, die sich nicht nur an betrieblichen Belangen orientieren, sondern Freiräume für Familienarbeit ermöglichen.

Männer organisieren die Vereinbarkeit von Familie und Beruf anders als Frauen und brauchen daher variablere Rahmenbedingungen.

Wir machen uns für die gesellschaftliche Anerkennung aktiver Vaterschaft stark. Väter sind nachweislich genauso bedeutsam für die Erziehung ihrer Kinder , wie die Mütter. Dazu gehört auch eine bessere Anerkennung der Familienarbeit beider Elternteile.

Wir werben für mehr Teilzeitjobs auch und gerade in Führungspositionen, da den Männern in Leitungsaufgaben Leitbildfunktion zukommt.

Wir treten für die Steigerung des Männeranteils in führsorgenden Berufen, insbesondere im Erziehungsbereich ein. Jungen und Mädchen in Kindertageseinrichtungen und Grundschulen brauchen männliche Vorbilder.

Unser Eintreten für eine Veränderung an der Schnittstelle zwischen Arbeit, Familie und Privatem verstehen wir als eine wichtige Aufgabe innerhalb unsres Tätigkeitsfeldes, wie wir es in unserem Leitbild festgeschrieben haben: "Unter dem Leitwort 'Männer für Männer' öffnet die Männerarbeit in der Nordelbischen Kirche Männern Räume zur Selbstvergewisserung, zum Experiment und zur nachhaltigen Veränderung männlicher Lebensweisen."