
Pilgerwege
Pilgern heißt:
- den Alltag hinter sich lassen, sich auf das Wesentliche beschränken, das Lebenstempo verlangsamen,
- durch die Feldmark wandern, die Natur hautnah erfahren, Wind und Wetter unmittelbar erleben
- die Gedankenflut auslaufen lassen, sich öffnen für die Ruhe, den Gleichklang, das Unerwartete,
- neue - spirituelle - Wege beschreiten, die Seele baumeln lassen, im Schweigen und im Gebet die Begegnung mit Gott suchen,
- mit anderen Männern gemeinsam unterwegs sein, sich zuhören, sich Aufmerksamkeit schenken, für ein paar Tage Weggefährten sein,
- unterwegs sein und ankommen, Kirchen als Orte der Ruhe, der Begegnung und der Feier erfahren,
- Sorge tragen für das Lebensnotwendige, für sich und für die Gemeinschaft
Die Tage sind klar gegliedert, Zeiten des Schweigens und des Austausches wechseln einander ab. Das einfache Leben schließt festliche Momente nicht aus.
Die Abende und Nächte verweilt die Gruppe in Gemeindehäusern. Übernachtet wird auf Luftmatratzen oder Feldbetten. Das Herrichten der Quartiere und die Zubereitung der einfachen Mahlzeiten sind Gemeinschaftsaufgabe.
Pilgerwege finden in der Regel einmal im Jahr statt. Die Teilnehmerzahl ist aufgrund der Raumkapazitäten in den Gemeindehäusern begrenzt.
